Die gewinnende Persönlichkeit
Was einzig zählt, ist,
zu wem du dich gemacht hast.
Kann jeder ein Gewinner sein?
Klar, natürlich ist jeder ein Gewinner.
Die eigene Meinung von sich wäre quälend, wenn es nicht so wäre.
Nur in den dunklen Stunden, da gestehen wir uns manchmal ein, dass
wir im Leben nicht (oder noch nicht) da sind, wo wir hinwollten.
Und ein Gewinner, so ist das nunmal definiert, ist jemand, der
erreicht, was er sich vorgenommen hat.
Ist das überhaupt noch denkbar, eine Gemeinschaft, in der alle
Gewinner sind? Eigentlich war das ja so gedacht. Man hat sich in
Urzeiten zusammen getan, weil das die eigenen Überlebenschancen
immens erhöht hat, und davon hatte jeder etwas.
Heute ist Konkurrenz das Motto, „nur einer kann gewinnen!“ Mit
dieser Einstellung lebt es sich allerdings nicht gut, da wird man
argwöhnisch, brotneidig und geheimnistuerisch. Zu viele könnten
einem die Butter vom Brot stehlen.
Gemeinschaft lebt von beidem, von der Zusammengehörigkeit (das
Nährende) und dem gesunden Wettbewerb (das Anspornende). Wenn Du
Dich umschaust, beschleicht Dich dann nicht auch das Gefühl, dass
wir in einer sehr Yang-betonten Welt leben, eine in der das
männliche Prinzip zu sehr dominiert? Mit Konkurrenz,
Knappheitsdenken und Vertrauensverlust? Die Arbeit ist zum
Hamsterrad geworden. Zum wirklichen Leben bleibt kaum noch
Zeit.
Man kann sich doch nicht dauernd anstrengen, davon kriegt man nur
Stress und Rückenprobleme. Von Verdauungsproblemen ganz zu
schweigen.
Dieses Lehrwerk, das vorerst aus 15 Lektionen besteht, zeigt Ihnen
einen Weg zu einem ausgewogenen Lebensstil, ein Leben, in dem Ihr
eigenes Wollen, Ihre Besonderheit ausgelebt werden kann. Dieses Mal
allerdings nicht mit Ernährungsvorschlägen, Yoga oder Meditation,
sondern mit etwas Praktischem, Alltagstauglichem, etwas, das Sie
jeden Tag einsetzen können, und das, vor allem, ihr Leben
entscheidend prägt. Letztlich zeigt sich jeder wirkliche Wandel in
Richtung „Erleuchtung“ doch in Taten? Alles andere ist eigentlich
nur Gerede.
Es geht hier auch darum, im täglichen Austausch mit anderen neue
Wege zu gehen. Aus dem Stadium des Opfers bist Du heraus (sonst
würdest Du gar nicht bis hierher gelesen haben), und wie steht‘s
mit der Haltung des Kämpfers?
Ist leider sehr anstrengend und wahrscheinlich hast Du es schon
lange genug gemacht, um dessen müde zu sein. „Das Leben ist ein
Kampf!“ ist als Parole ungefähr so attraktiv wie „Liebe ist Arbeit,
Arbeit, Arbeit!“
Es gibt noch eine dritte Haltung, mit den Wechselfällen des Lebens
und kniffligen zwischenmenschlichen Situationen umzugehen: Die des
Magiers oder der Zauberin. Auf dieser Stufe stellt man sich nicht
mehr den Kräften entgegen, sondern man gibt der Situation kleine
Impulse, dass sie sich von selbst in eine produktive Richtung
weiterentwickelt.
Dieser Stil der Kommunikation, ich nenne ihn den Magischen Stil
(MagSt) vermittelt Dir Gelassenheit, Souveränität und, wenn du ein
bisschen den Draht dazu hast, auch Humor. Du lernst, zu Dir zu
stehen und, wenn‘s angebracht ist, auch mal über dich selbst zu
lachen. Das nennt man dann „Drüberstehen“.
Du wirst sehen, dass Du dazu kein „neuer Mensch“ werden musst. Wenn
Du nicht allzu verliebt in Deine Neurosen bist, wirst Du es
begrüßen, von Zwängen befreit zu sein und Dich endlich so
liebenswert und schlagfertig geben zu können, wie Du bisher nur in
Ausnahmesituationen sein konntest.
Woher ich das weiß? Weil ich einen langen Weg gegangen bin, um das
zu lernen. Und da ich nun mal schon lange „Seelenklempner“ bin (ein
schrecklicher Ausdruck, wie wenn da nur Blech geredet würde!), habe
ich das Ganze in eine Form gebracht, mit der man sich diese
Fertigkeiten und Haltungen in viel kürzerer Zeit aneignen kann, als
ich dazu brauchte.
Du bekommst in diesem Lehrwerk eine Menge „Geheim“-Wissen, um Dich
selbst und andere richtig zu behandeln. Du bekommst Konzepte an die
Hand, die Deinen zwischenmenschlichen „Durchblick“ immens
erweitern. Mit beidem ausgestattet gehst Du dann in die jeweiligen
praktischen Verhaltensabenteuer, wo Du mittels einer präzisen
Anleitung die ersten Schritte tust, bis Du endlich sicher genug
bist, Deinen eigenen Stil zu entwickeln.
Was dieses Lehrwerk allerdings nicht tut und auch gar nicht kann:
Den Hund zum Jagen tragen. Du weisst, was das heisst, oder? Mit dem
Wissen aktivierst Du Dein Potential und schreitest zur AKTION. Erst
dann ist der Zyklus vollständig. Drei Schritte: Wissen aneignen,
auf sich und seine Welt übertragen (in Fantasien und
Rollenspielen), und schließlich „im Felde“ ausprobieren. Ab dann
setzt das unbewusste Lernen ein, das Dich immer schon rasch
vorwärts gebracht hat und keinerlei Anstrengung kostet. Und das
Angenehmste dabei: Das Ganze macht auch noch Spaß, wie Du sehen
wirst!
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