Die
„Rote Karte“

„ROTE KARTE“ ist ein humorvolles Mittel, sich bewusst zu machen,
dass wir im Alltag, Beruf und in Beziehungen stets
Manipulationsversuchen ausgesetzt sind.
Die Abbildung der „Sechs Klingelknöpfe“ auf der Rückseite ist eine
hervorragende Hilfe um jegliche Form von Manipulation und
Beeinflussung zu erkennen und sich zu schützen, falls man Dich dazu
bringen möchte gegen Deine eigenen Interessen zu handeln (das
machen Werbung, Marketing, Medien und Politik eigentlich täglich).
Um Dich zu manipulieren, bedient man sich gerne der Methode, Dein
waches Denken einzutrüben, so dass Du nicht mehr alles mitbekommst.
Und das funktioniert am besten, wenn man Dich in einen
Erregungszustand versetzt. Im Erregungszustand ist das kühle und
klare Denken, Deine Vernunft nahezu ausgeschaltet. Man braucht dazu
nur Deine Gefühle in Wallung zu bringen, und schon kann man Dich
ein bisschen an der Nase herumführen oder über den Tisch ziehen.
Und wo man dabei ansetzt, siehst Du auf der Rückseite der ROTEN
KARTE, nämlich an den drei Achsen des Willens (unsere Gefühle sind
nämlich nichts anderes als Willensregungen).

Falls Du die „ROTE KARTE“ noch nicht in Händen haben, schicken wir Dir gerne zu. Sende bitte dazu einen frankierten und adressierten Briefumschlag an untenstehende Adresse. Wenn Du möchtest, dann bekommst Du auch zwei oder mehrere (und auch sehr viele) zum Weitergeben an Deinen Partner und Deine Freunde.Die Adresse lautet:
Verlag Harmony Balance Edition
Gutshof „FEHN“
Fehn am Bach
83734 Agatharied
Die HörbuchCD zur „ROTEN KARTE“ mit dem Titel „Zeig der Manipulation die ROTE KARTE. Du bist durchschaut. Das Geheimnis der 6 Klingelknöpfe“.
ist zu 25 Euro direkt bestellbar beim Verlag Harmony Balance Edition: info@Harmonybalance.de (sh. www.Harmonybalance.de). Jeder, der diese HörbuchCD hat, kann so viele Kopien davon machen und an Freunde, Bekannte und andere liebe Menschen verschenken zum Zwecke der zwischenmenschlichen KlimaVerbesserung.
AUSZUG aus dem MagStBuch „FRECH, aber UNWIDERSTEHLICH!“
In meinem Buch „Frech, aber unwiderstehlich“ werden Manipulationstechniken und wie man sich dagegen schützt, ausführlich behandelt (unter anderem). Um Dir einen Vorgeschmack zu geben und den Nutzen der Karte zu erkennen, folgt ein kurzer Auszug aus dem Buch. Wenn Du magst, dann bekommst Du zusätzlich zu den ROTEN KARTEN ein ausführliche Gebrauchsanleitung. Herzlichen Dank für Deinen Einsatz und Verschenken der ROTEN KARTE. Gemeinsam schaffen wir es unser Zusammenleben wieder ehrlicher und freundlich-wärmer zu gestalten.
Wer hat die Fernbedienung für Deine Gefühle?
Ein unbewusster Mensch
ist wie jemand, der mit einer
Schalttafel auf der Brust
herumläuft, deren Knöpfe von jedem, der sich damit auskennt (z.B.
manipulative Menschen), beliebig gedrückt werden können. Mal drückt
man den einen, mal den anderen Klingelknopf und löst damit
Automatikreaktionen aus.
Das kann Dein Gegenüber in seine Pläne einbauen. Der andere hat
quasi eine Fernbedienung für Deine Gefühle in der
Hand.
Warum das so leicht
geht, liegt an dem oben erwähnten Umstand: Wenn der Wille sehr
stark in Bewegung gerät, dreht er dem Intellekt immer mehr „den
Hahn ab”, d.h. dessen Einfluss auf die Handlungen wird immer
weniger. Wenn jemand
„ausser sich” ist, d.h. sein Wille
sich sehr heftig bewegt, funktioniert die Zusammenarbeit mit dem
Intellekt nahezu gar nicht mehr. Da der Intellekt aber notwendig
ist um Täuschungsmanöver zu
entlarven, wird ein Mensch mit
wachsender Erregung immer schutzloser und leichter
manipulierbar.
Wenn
Du Dir die Achsen (oder Ebenen) des Willens genauer anschaust,
wirst Du erkennen,
wo diese menschlichen
Schwachstellen (die Klingelknöpfe) liegen.
Mal
ködert man Dich, mal macht man Dir
Angst
Auf
der positiven Seite der Lust-Unlust-Achse ist der Köder die
Lust, die Begierde, jede Art von
Sucht, kurz, alles was wir
uns einbilden unbedingt bekommen oder haben zu müssen.
Auf der
Unlust-Seite werden wir durch Dinge beeinflusst, die wir fürchten,
oder
vermeiden wollen, entweder weil sie uns
Schmerz bereiten, Angst „machen” oder Ekel hervorrufen. Alles, was
uns bedroht oder Unwohlsein auslöst, versuchen wir zu vermeiden,
was sich bis zur Panik steigern kann. Klar, dass dann auch das
Denken aussetzt. Ohne Denken kein Schutz!

Auf der Status-Achse sind es die Lobhudeleien, die Deinen Blick eintrüben können. Wenn jemand allzu sehr Dein Ego streichelt, Dich weit über sich stellt und als das Grösste preist, was auf zwei Beinen herumläuft, dann stellt er/sie Dich damit auf ein hohes Podest. Da kann man sehr leicht wieder heruntergestoßen werden. Nicht umsonst heisst es „Hochmut kommt vor dem Fall”. Jede Art von Dünkel, Überlegenheitsgefühl und Sich-über-andere-stellen birgt Gefahren, weil es den meisten Menschen Genugtuung bereitet, wenn andere plötzlich nicht mehr so toll und grossartig dastehen, wie sie den Eindruck machen wollten. Das macht den Klatsch so beliebt. Es ist denkwürdig, was manche Menschen für Anstrengungen auf sich nehmen, nur um andere zu beeindrucken, in der Hoffnung, ihr Ansehen bei anderen würde dadurch steigen und sie würden dann besser von ihnen denken (sie würden sich wundern, wie wenig andere überhaupt über sie nachdenken). Tja, so ist es eben: „Mitleid gibt’s umsonst, aber Neid, ... den muss man sich verdienen!”
Auf der Tiefstatus-Achse wird nicht nur der Intellekt beeinträchtigt, sondern auch der Mut. Alles, wovon Du Dich einschüchtern lässt, was Dich kleiner fühlen „macht”, kostet Dich Lebenskraft. Das scheint andere aufzubauen: Vielleicht hast Du auch schon einmal Leute kennen gelernt, die sich an Unterwürfigkeit weiden können und Spass dran haben, andere zu demütigen. Die destruktiven Formen des Humors, z.B. Spott, Hohn, Zynismus und Sarkasmus bedienen sich dieses Mechanismus’.
Was das Status-Gerangel so attraktiv macht, ist der Umstand (fast ein Naturgesetz), dass der Wille des Ranghöheren zählt, sein Wille wird beachtet, der andere muss zurückstehen. Es hat durchaus Vorteile, andere mit einem hohen Status zu beeindrucken. Man ist nämlich dann für das andere Geschlecht attraktiver und auch der Alltagsmensch ist einem dann „stets zu Diensten”. Hochstatus löst bei anderen einen Reflex aus, den Reflex, sich unterzuordnen und den eigenen Willen zurückzustellen. Dies ist so tief in uns verwurzelt, dass wir oft gar nicht merken, was da abläuft!
Das erklärt, warum sich Menschen oft auf entwürdigende Art behandeln lassen ohne sich zur der Wehr zu setzen. Es ist tatsächlich wie ein Reflex: Wenn jemand mit dem nötigen Hochstatus auftritt, traut sich plötzlich keiner mehr, etwas gegen ihn zu sagen. Die grössten Finanzskandale wurden auf der Basis von Hochstapelei ausgeführt. Diesen Reflex zu triggern, funktioniert besonders gut bei Menschen, die unterdrückend erzogen wurden.
Mal macht man Dir Schuldgefühle, mal lullt man Dich ein
Das dritte Klingelknopf-Paar ist: Schuldgefühle auslösen, oder, auf der anderen Achsenseite: Platte Versicherungen, dass Du Dich um nichts zu sorgen brauchst.
Da wir gerne alles harmonisch und problemfrei hätten, fallen alle Suggestionen, die uns das Letztere glauben machen, auf fruchtbaren Boden. Wenn wir nicht merken, dass man uns damit Sand in die Augen streut, lassen wir uns nur allzu oft täuschen.
Wir lassen uns dann einlullen und geben Verantwortung ab. Wir glauben den Versicherungen anderer, dass „schon alles in Ordnung gehen wird”, dass es „absolut sichere Börsentipps” gibt und dass wir „nichts zu befürchten haben”, obwohl da nicht selten ein warnendes Gefühl in der Magengegend sagt, dass wir höllisch aufpassen sollten. Auch hier gilt: Je unsicherer ein Mensch ist, um so leichter fällt er auf diese Masche herein („Leben Sie, wir kümmern uns um die Details”).
Auf der anderen Seite der Verantwortungs-Achse liegt das Schuldgefühl. Je nach Erziehung ist dieses Gefühl mal ganz leicht, mal etwas schwerer auszulösen, ganz frei davon ist eigentlich nur der Soziopath. Die Schuldzuweisungen reichen von den alltäglichen „Du hast mich wütend, traurig, ängstlich ... gemacht”, bis zu Anschuldigungen der Volksverhetzung oder der Ketzerei. Angesichts solcher Schuldzuweisungen verliert man leicht die Balance, regt sich zu sehr auf, wird dadurch angreifbarer, kann sich nicht mehr so logisch und überzeugend verteidigen.
Präg Dir die sechs Klingelknöpfe gut ein; sie zu erkennen ist der beste Schutz gegen Leute, die Dich übervorteilen wollen. Das Erkennen kannst Du jedes Mal trainieren, wenn Du vor dem Fernseher sitzt und Werbung gesendet wird. Diese ist zwar heutzutage schon sehr raffiniert geworden (über Spaß und Unterhaltung lenkt man Dich von der subtilen Botschaft ab), aber das Ansprechen der drei Willensachsen, das aller Werbung zugrunde liegt, kannst Du trotzdem gut studieren.
Jetzt, nachdem Du Dich jetzt besser kennst, können wir daran gehen, Deine Ressourcen und Talente besser zu fördern. Möglicherweise nutzt Du davon nur einen kleinen Teil, weil Du gar nicht auf die Idee gekommen bist, dass Du jemand Besonderes bist. In der Schule und meist auch zu Hause wurde ja immer nur auf die Fehler und Defizite geachtet. Dabei übersieht man dann leicht die Stärken, die Dich zu einem besonderen Menschen machen ...